Kurz und knapp in zeitlich aufsteigende Reihenfolge (= das Neueste zuerst):

Informationen über den Fortschritt von Band 5  für den Anzahler- und Liebhaberkreis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An-/Rückfragen:

juergen.ermert@ppu-buch.de


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12.10.2018

Auch wenn es still war, habe ich fleißig weitergearbeitet. So wurde dieser Teil -->

 

Allgemeines zu Sigmund Riefler

Dieter Rieflers Publikationen

Sigmund Riefler und seine Familie (u.a. nach Dieter Riefler148 + 681 + 1023)

Die Sicht von anderen auf Sigmund Riefler / die Firma Clemens Riefler

  • Paul von Lossow: Die geschichtliche Entwicklung der Technik im südlichen Bayern. 1903686° (Auszug)

  • Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst: Von der Bayer. Jubiläums-, Landes-, Industrie-, Gewerbe- und Kunstausstellung zu Nürnberg. Nr.19, 1906 1195 (Auszug)

  • Curt Dietzschold im „Der Cornelius Nepos der Uhrmacher“, 1922544 (Auszug)

  • Rieflers Nachruf in der Deutschen Uhrmacherzeitung (DUZ 1912)699

mit 16 Seiten fertig gestellt. Nun geht es an diesen Teil, der auch ca.  18 + Seiten umfassen dürfte:

Sigmund Riefler – seine Entwicklung zum begnadeten Konstrukteur von Präzisonspendeluhren

Seine Wurzeln: Die frühe handwerkliche Situation im Allgäu mit der Entstehung und Entwicklung der Fa. Clemens Riefler

Seine Ausbildung in Maria Rain, Nesselwang und Kaufbeuren

Sein Studium als Hospitant an der Königlich-Bayerischen Polytechnischen Schule zu München und der königlich bayerischen Ludwig-Maximilians-Universität von 1866 – 1870

Seine Tätigkeit als Ingenieur bei der Königlich Preußischen Landvermessung in Schleswig-Holstein von 1870 – 1876 und einige Ausführungen zur Technik der Landvermessung

Seine Rückkehr 1876 nach Nesselwang und die Konstruktion eines verbesserten Zirkel-Rund-Systems

Der endgültige Umzug 1878 nach München, um den wissenschaftlichen Institutionen und auch der Sternwarte näher zu sein

Zur uhrentechnischen Fertigungsentwicklung in Nesselwang (Kurzfassung/Details siehe im Forschungsspot: Die Werkentwicklung …. sowie dem anfänglichen Rohwerke-Fremdbezug)

Sein berufliches Netzwerk – von Seeliger bis Wanach

Die Unterschriftenregelung der Fa. Clemens Riefler von Juni 1876 und Juli 1910

Ergänzungen: Weitere Zeugnisse der Rieflers und sein Ehrendoktor-Titel

Seine Anerkennungen – Ausstellungs-Diplome und persönliche Auszeichnungen

Wenn diese Ausführungen gemacht sind, wird das Erfreuliche sein, dass die aufwändigen Forschungsarbeiten zu Riefler so gut wie abgeschlossen sind. Natürlich sind auch z.B. Uhrenbeschreibungen aufwändig, aber durch die erlangte Routine sollte dies deutlich schneller erfolgen können. Insofern ist bei mir  - ausgelöst durch  das vom 12.–15. September 2019 in Nürnberg stattfindende internationale Ward Francillon Time Symposium --> www.timemadeingermany.com/ (EN) + www.timemadeingermany.de/ (DE) - die Idee entstanden, Band 5 (Standard) pünktlich zum Veranstaltungsbeginn  zu publizieren. Ein hehres, aber durchaus machbares Ziel. So hoffe ich zumindest. :-) 

 

Allerdings ist die Riefler-Informationsflut weiterhin ungebremst - s.a. das schon geschriebene Schlusswort zum Riefler-Teil (PDF 0,5 MB). Ich habe immer wieder neu gerechnet und restrukturiert, aber Band 5 wird mindestens 672 Seiten haben. Ich befürchte eher, dass noch ein 16-er Seitenpäckchen dazu kommen könnte, was ich aber vermeiden möchte. Ich bitte um Verständnis, dass ich bei bis zum 30.09.18 bestätigte Bestellungen auf den für 608 Seiten vereinbarten Preis EUR 20,00 (inkl. MWSt) pro Buch aufschlagen werde. Es ist ja weiterhin die Kündigungsmöglichkeit gegeben. Ansonsten gelten für neue Bestellungen die hier genannten Preise, die sich ab dem 1.11. leicht nach oben bewegen. Die Preise sind bewusst etwas "prohibitiv" angesetzt, um bei der kleinen Auflage diejenigen dabei zu haben, die den unglaublich hohen, nahezu "irren" Aufwand besonders schätzen und bereit sind, dafür auch einen ambitionierten Preis zu zahlen. Letztlich ist mein Aufwand nicht wirklich pekuniär bezahlbar.

 

Was Euch mit Band 5 erwartet, könnt Ihr an dem überarbeiten Inhaltsverzeichnis von Band 5 (PDF 1,1 MB) sehen. Das aber nach wie vor einen änderbaren Arbeitsstatus hat. Ausnahmsweise werden dort die geplanten Seiten pro Artikel ganz rechts gezeigt. Die rot geschriebenen Teile sind noch offen.  Als "Schmankerl" (Goodie) ist am Ende des Inhaltsverzeichnisses die von Manfred Obersteiner erstellte Vereinfachte Darstellung und Erläuterung der Riefler’schen Federkrafthemmung zu finden. Die in bestechender Art die komplizierte Hemmung begreifbar macht. :-) Bitte das Copyright von Manfred Obersteiner und des JE-Verlages beachten.

 

 

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04.09.2018 

Aktuell zum Fertigungsstand folgendes: Der 5-seitige, gut bebilderte Bericht  --> Die drei bekannten „Strasser & Rohde/Riefler-Hybrid-Präsisionspendeluhren“ wurde fertig gestellt. Durch die Information eines Sammler über den Erwerb des frühen Riefler Type J-Pendels No. 53 von 1900/01 wurde ein kleiner Artikel dazu konzipiert, der auch sämtliche Einzelteile des Pendels zeigt. Letztlich führte es dazu, den Pendelteil umfassend mit diesen Artikeln zu ergänzen:

  • Dieter Rieflers Ausführungen zum Nickelstahl-Kompensationspendel148

  • Dieter Rieflers Ausführungen zum Nickelstahlpendel mit Kompensation der Temperaturen und ihrer Schichtungen148

  • Das frühe Nickelstahl-Sekundenpendel Type J No. 53 von 1900/1 für vermutlich Alois Winbauer in Baden bei Wien

  • Einige Riefler-Dokumente um 1900 über den Bezug von Nickelstahlstäben aus Imphy und von Krupp, die Lieferung von Pendeln, usw.

  • Die Entwicklung der Nickelstahl-Typen mit der frühen Ausprägung des J- (No. 22) und des K-Pendels (No. 120/122/274) sowie weitere besondere Riefler-Pendeltypen, wie „HJ1“ No. 172, H1 No. 64  3 HSec, H1 No. 231, N, M usw.

Für die Ausführungen zur Übernahme der Informationen von Dieter Riefler gilt:

Anm.: Auch wenn Dieter Rieflers Ausführungen den Basisinformationen von Sigmund Riefler von 190714 (s.o.) ähneln, sollen hier Ausschnitte gebracht werden, weil sie teilweise auf aktuellerem Stand sind und zudem Ergänzungen bieten. Dies ist schon deshalb sinnvoll, weil der überwiegende Teil der erhaltenen Riefler-Pendel Nickelstahl-Kompensationspendel (= Invar-Pendel) sind.

Spannend wird es mit dem Zeigen der originalen Dokumente zum Bezug der Nickelstahlstäbe aus der Zeit um 1900. Dank der Unterstützung des Riefler-Archivs der DGC können 12 Dokumente - viele mit Transkription - auf 5 Seiten gezeigt werden. Ein schönes Kaleidoskop an seltenen Riefler-Pendel bietet der letzte oben genannte Punkt.  Hier habe ich eingangs geschrieben:

Die Geschichte der Fertigung und des Vertriebs der Riefler-Nickelstahl-Kompensationspendel ist ebenso eine fulminante. Auch weil in der sehr kurzen Zeit von etwa 1899 bis 1904 bereits etwa 400 Pendel ausgeliefert wurden, obwohl der Prozess der Lieferung der Rohstäbe aus Imphy bzw. von Krupp einschließlich der umfassenden Temperung komplett neu eingerichtet werden musste. Eine logistische Meisterleistung, auch weil die Konstruktion der Nickelstahl-Kompensationspendel (NKP) noch nicht endgültig abgeschlossen war. So sollen hier zum einen eher unbekannte „Vorserien-Modelle“ der Type J und auch K vorgestellt werden.  ...  Additiv sollen hier auch besondere Riefler-Pendel gezeigt werden, die ansonsten kaum zu finden sind. Seien es die beiden H1-Pendel, das "HJ1"-Pendel, wie auch die Nickelstahl-Kompensationspendel, die nicht in die Kategorien L, M oder N eingereiht werden können, sondern für unbekannte Einsatzfälle ein anderes Maß für andere Pendelschwingungen pro Minute haben.

Als nächstes werde ich mich mit "Sigmund Riefler, seiner Familie und seiner Entwicklung zum begnadeten Konstrukteur von Präzisionspendeluhren" beschäftigen. Wo noch einiges an Material gesichtet werden muss. Mein Ziel ist es, mit all dem bereits ein Riefler-Basis-Informationspaket weitgehend geschnürt zu haben, egal was die Zukunft bringen wird. Ergänzungen sind ja immer möglich.

 

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14.08.2018 

Das wird der neue, kommende Artikelteil werden:

Die drei bekannten „Strasser & Rohde/Riefler-Hybrid-Präzisionspendeluhren“

Im „Forschungsspot: Die Werkentwicklung einschließlich der Darstellungen und Zeichnungen in den Riefler-Broschüren sowie dem anfänglichen Rohwerke-Fremdbezug“ (s.u.) wurde bereits berichtet, dass es drei Uhren aus Glashütte mit Riefler-Technik gibt, wovon zwei eindeutig mit der Signatur „Strasser & Rohde“ sowie einer S&R-Werk-Nummer versehen sind, die einen erstaunen lassen. Für diese astronomischen Pendeluhren wurde der Begriff „S&R/Riefler-Hybrid-PPU“ gefunden, der eingängig und leicht merkbar ist. Damit ist eine PPU gemeint, bei der

  • das Basis-Werk, das Zifferblatt und Gehäuse von Strasser & Rohde stammen,

  • aber das Federkraft-Echappement und das Hemmungsrad sowie das Type H-Pendel von Clemens Riefler.

  • Gefertigt wurden diese Uhren in Glashütte.

 Auch etwas Neues in der S&R- sowie Riefler-Landschaft. :-)

 

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12.08.2018 

Nach etlichen Wochen intensiver Recherchen und Analysen ist auch der Forschungsspot 4: Die Werkentwicklung einschließlich der Darstellungen und Zeichnungen in den Riefler-Broschüren sowie dem anfänglichen Rohwerke-Fremdbezug im Entwurf fertig gestellt. Dieser ist mit 28 Seiten recht üppig geworden. Da die Forschungsspots vollkommen losgelöst von Dieter Rieflers Buch eigenständig entwickelt wurden, könnte man aus den 7 Forschungsspot schon fast ein eigenes Riefler-Buch machen. :-) Auch weil hier die Dinge sehr umfassend und analytisch in wissenschaftlicher Vorgehensweise betrachtet werden. Der jetzige FSpot 4 enthält:

  • Das Werk der Riefler-Uhr No. 1 mit der Ritzung „Paul Stübner Glashütte“ im Deutschen Museum in München

  • Die Analyse des Werkes der Uhr „0“ durch einen Fachmann für das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen

  • Die Gegenüberstellung von Werkfotos der Uhren/Werke „00“, „0“, No. 1, No. 8 und No. 763 sowie der Zeichnungen in den Riefler-Broschüren von 1894, ~1904 und 1907 und die entsprechende Analyse

  • Die Darstellung zur Riefler-Rohwerke-Fertigung durch Neher Söhne, München, im Neher Söhne-Katalog von etwa 1899; dies schließt auch die anfängliche Fertigung der gusseisernen Werktragestühle durch Neher Söhne mit ein

  • Die optische Gegenüberstellung der Riefler-Uhr No. 1 mit S&R-Werken sowie die Zahnzahlen von Riefler- und S&R-Werken und die gewonnenen Untersuchungserkenntnisse

  • Hinweis auf die Beschreibungen einer unsignierten Uhr von etwa 1893, der Strasser & Rohde PPU No. 165 von etwa 1896 und No. 167 von etwa 1896/97, sämtlich mit Riefler-Technik und -Patentangaben

Und schließt ab mit:

Die zusammenfassende Einschätzung der frühen Entwicklung der Firma Clemens Riefler hin zu einer – neben der Reißzeugproduktion – der weltweit bedeutendsten Uhrenfabriken für astronomische Pendeluhren   

Vermutlich werden einige "eingefleischte" Riefler-Fans erstaunt sein, dass auch der vergleichende Blick nach Glashütte zum seit Mitte des 19. Jahrhunderts durch Karl Moritz Großmann geprägten GPPU-Kaliber geht und einige Werkvergleiche von Riefler- zu S&R-Werken erfolgen. Denn wenn man Sigmund Riefler näher kennengelernt hat, weiß man, dass er immer das Neueste der Uhrentechnologie beobachtet hat und kannte. Oft dann, wie z.B. beim Winbauer-Aufzug, Studien an gekaufter Technik vornahm und nachfolgend in seiner typischen Ingenieurart SEINE Lösung entwickelte. Diese war dann „top“! Siehe beispielsweise seinen elektrischen Werkaufzug, der von 1903 bis 1965 mit minimalen Veränderungen eingesetzt war. Bei den PPU war es ähnlich, wobei er bei der Fertigung seine Kenntnisse und Erfahrungen als studierter Ingenieur bewusst und trefflich nutzte.

 

Auch wenn es gerne anders gesehen wird, kann man heute sagen, dass es letztlich unwichtig war, woher die Basis der Werk-Rohwerke = Platinen, Räder, Triebe etc. kamen. Ob diese Teile von Clemens Riefler selbst, S&R, Winbauer, Neher Söhne oder einem mechanischen Betrieb in Nesselwang und Umgebung gefertigt wurden, ist nachgeordnet, die Qualität musste stimmen. Erst recht bei dem Endprodukt „Riefler-Uhr“, das nach der Finissage und Reglage in Nesselwang den allerhöchsten Ansprüchen genügen musste. So wissen wir nun auch, dass selbst ein älteres Gustav Becker-Werk mit einer Riefler‘sche Federkrafthemmung und einem Type H-Pendel No. 43 beste Ergebnisse brachte. Ausgeliefert am 25.7.1894 an Johannes Jaeger, Meldorf (Holstein). Mich hätte auch interessiert, wie das Werk No. 462 von Dent, London, nach der Umstellung auf die Riefler‘sche Federkrafthemmung und ein Type H-Pendel No. 25 (Auslieferung am 15.3.1894 an das Hydrogr. Amt Pola Österreich bzw. Istrien) funktioniert hat.

 

Sicher auch ein interessanter Aspekt / eine interessante Fragestellung ist -->

 

Eine Zählung der Uhren im Riefler’schen Uhrenversandverzeichnis mit einer parallel damit gefertigten Stückzahlen-Aufstellung nach Jahrzehnten brachte die Erkenntnis, dass bereits etwa 80 % der von Dieter Riefler148 ermittelten 635 hergestellten Riefler-Uhren im Zeitraum 1890 bis 1930 versandt wurden. Bleibt die Frage: Wie hat es die Firma Clemens Riefler geschafft, nach etwa 34 versandten Uhren mit Fremdrohwerke-Bezug (u.a. 7 x Winbauer und mind. 3x S&R) im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhundert, aus dem „Fertigungstand Null“ heraus im Zeitraum 1901 bis 1910 etwa 202 Uhren zu liefern? Im nächsten Jahrzehnt 1911 bis 1920 waren es mit 187 Uhren etwa ebenso viele. Von den in der Verkaufsaufstellung 1891 – 1965 von Dieter Riefler148 genannten 4.104 Pendeln wurden ebenfalls etwa 77 % bereits bis 1930 verkauft/versandt.

 

Wie Ihr seht, gibt es eine andere Betrachtungsweise als in Dieter Rieflers Buch. Dabei gilt wie immer: Gleichwohl sind die formulierten Erkenntnisse stets geprägt von fundierten Analysen. Jetzt gibt es vermutlich erst einmal eine längere Sommerpause, denn „Rieflern“ ist ganz schön anstrengend. Erst recht, wenn man die „Riefler-mainline“ verlässt und auch "in unwegsamen evtl. kritischen Terrain unterwegs ist". :-)

 

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22.07.2018 

Zuerst möchte ich mich bei Euch bedanken, denn erfreulicherweise ist die Nutzung dieser htm auf 241 Besuche gestiegen (Stand letzte Nacht). Besonders freut mich, dass die PDF bereits 62x abgerufen wurde. Für mich ein Ansporn, weitere Informationen zu geben. Denn durch die Informationen aus dem engeren Unterstützungskreis konnte der FSpot Nr. 6 nochmals fachlich ausgeweitet werden. Das, was man zum Thema - ohne zu viel in die Technik einzusteigen - sagen kann, sollte nun auch dort stehen. Mittlerweile hat der FSpot Nr. 6 einen Umfang von 27 Seiten, was dann auch diese Inhaltsgliederung erforderte:

 

  • Forschungsspot: Entwicklung der freien Federkrafthemmung von 1889 bis 1929 – einschließlich der Betrachtung der Einstellwinkel der Ankerpalettenstifte, der Pendelfederstärke und des notwendigen Antriebsgewichtes
    • Einführung
    • Die Analyse der gefundenen Technik der Riefler’schen Federkrafthemmungen von 1889 an
    • Warum wurde von Riefler die Neigung der Palettenstifte des Ankers auf 12° geändert?
    • Resümee der Untersuchung „Neigung der Palettenstifte“
    • Das Zusammenspiel von Paletteneinstellung, Pendelstärke und Antriebsgewicht
    • Zusammenfassung

 

Der Link zur PDF ist aus Vereinfachungsgründen gleich geblieben -> downloads\riefler_180718draft_spot6und7_info6fa.pdf (1,93 MB).

 

Bei der Zusammenfassung habe ich u.a. geschrieben (s. letzte Seite der PDF):

Wie schon angesprochen, war es die wissenschaftliche Neugier des Verfassers, die dazu geführt hat, das Thema der Entwicklung der Riefler’schen Federkrafthemmung anhand von historischen Veröffentlichungen bzw. realer Technik zu untersuchen und detailliert darzustellen. Damit war auch verbunden, frühe museale Werke wie beispielweise die Werke der Riefler-Uhren No. 1 oder „0“ bezüglich Ihrer Originalität besser einschätzen zu können. Ob die Ergebnisse im Museumsumfeld Anerkennung finden werden, bleibt natürlich offen. Für den Uhrenfreund, der nicht so intensiv in der Riefler-Technik zu Hause ist, soll es ein allgemein verständlicher Eindruck der Entwicklung der frühen Riefler-Federkrafthemmung sein. Es bleibt dabei, dass auch dieser Band 5 ein Nachschlagewerk sein soll, der (ggf. nur) bei Bedarf genutzt werden kann.

 

Die Ausdehnung dieses Forschungsspot bis zur Betrachtung der Einstellwinkel der Ankerpalettenstifte, der Pendelfederstärke und des notwendigen Antriebsgewichtes hatte auch den Grund, weil es hervorragende Könner gibt, die eine Riefler’sche Federkrafthemmung auch dann wieder zu Laufen bringen, wenn ein defekter Palettenstift, die gebrochene (und in der Stärke falsche) Pendelfeder ersetzt oder ein Antriebsgewicht ergänzt werden musste. Erstaunlicherweise oder auch nicht – weil halt Könner – haben die Betreffenden dies auf empirischen Wege mit Versuch und Irrtum geschafft, obgleich die theoretischen Angaben von Sigmund Riefler aus den Broschüren von 1894 und 1907 vorhanden sind, aber nicht bekannt waren. Und nun nochmals übersichtlich und komplett oben aufgeführt wurden.

 

Dass …. wo man dieses Thema pragmatisch angepackt hat und „guten, üblichen Federstahl“ genutzt hat, ist die Uhr bestens zum Laufen gekommen, wenn man den Dreiklang „Einstellwinkel der Ankerpalettenstifte, Pendelfederstärke und Antriebsgewicht“ in Übereinstimmung gebracht hatte. Dass auch das Antriebsgewicht eine bedeutende Rolle spielt, sollte aus den obigen Ausführungen verständlich geworden sein.

 

Letztlich bleibt dieser Forschungsspot der Versuch, einzelne Bausteine der Riefler’schen Federkrafthemmung in ihrer Entwicklung und Funktion anzusprechen. Derjenige, der sich stärker technisch für das jeweilige Thema interessiert, ist somit die Möglichkeit gegeben, selbst Forschungen anzustellen. Für den überwiegenden Leserkreis von Band 5 würden zu komplizierte Technikdarstellungen vermutlich eher zu viel des Guten sein.

 

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18.07.2018 

Es hat mir keine Ruhe gelassen, der Forschungsspot Nr. 6 Entwicklung der freien Federkrafthemmung i.e.S. von 1889 bis 1929 - bebilderte Übersicht ist mit Ausnahme der Betrachtung der Neigung der Palettenstifte  (letzter Teil) im Entwurf fertig. Die Ergänzungen zur Betrachtung der Neigung der Palettenstifte folgen bald. Bevor es dann an den Forschungsspot Nr. 4 Die Werkentwicklung einschließlich der Darstellungen und Zeichnungen aus den Riefler-Broschüren von 1894, ~1904 und 1907 sowie dem anfänglichen Rohwerke-Fremdbezug geht.

 

Wie versprochen biete ich ausnahmsweise als herunterladbare "Mini-Seiten"-PDF (6 Seiten als Icon-Bilder auf einer DIN A 4-Seite) zum aus meiner Sicht eminent wichtigen 22-seitigen Forschungsspot No. 6 an -> PDF mit FSpot Nr. 6 + 7  -> downloads\riefler_180718draft_spot6und7_info6fa.pdf 1,78 MB). Es ist NICHT zum Lesen gedacht, sondern soll optisch einen Eindruck vermitteln, was ich unter Forschungsspot verstehen. Hier beim Forschungsspot No. 6 werden die Riefler’schen Federkraft-Hemmungen vom Patent in 1889 an vergleichend bis 1929 sehr genau gegenübergestellt, um kleinste Veränderungen, besonders in der Frühzeit bis 1907, erkennen zu können. Dazu gibt es jeweils ausführliche Bildbeschreibungen und Hinweise mit Pfeilen bzw. Markierungen in den Abbildungen, um selbst einfach und schnell die Dinge nachvollziehen zu können. Auch die Hemmung der Riefler-Uhr No. 122, real eine Hemmung der Fa. Neher Söhne, wird genauer betrachtet, um deutlich zu machen, dass Neher Söhne anfangs bis etwa 1900 nicht nur die Roh-Werke und die Quecksilberkompensationspendel Type H für Riefler gefertigt hat, sondern auch die Federkafthemmung für die Neher Söhne Werke vom Typ No. 16 und auch die Turmuhren-Echappements selbst auf eigene und „schlichtere Weise“ in Lizenz gefertigt hat. All dies in der "Icon-PDF", dies sogar noch „live und in Farbe". :-)

 

Weil es so schön ist, habe ich auch noch den 8-seitigen Forschungsspot Nr. 7 Die Art und Befestigung des Werktragestuhls (und des Gehäuses) an der Wand von 1889 bis 1965 entsprechend dazu gepackt. Soll Euch etwas Spaß machen für die Wartezeit bis zum Erscheinen von Band 5. :-) 

 

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16.07.2018 

Heute möchte ich mich bedanken, dass Ihr die Möglichkeit dieser News-htm nutzt. Waren es im Juni 318 Besuche, so sind es bisher im Juli 70. Insofern will ich mich auch kurz melden. Zum einen schreitet der aus meiner Sicht eminent wichtige Forschungsspot Nr. 6 Entwicklung der freien Federkrafthemmung i.e.S. von 1889 bis 1929 - bebilderte Übersicht weiter fort und ich hoffe, Euch bis zum Ende des Monats den über 20-seitigen Teil im Rahmen einer "Mini-Seiten"-PDF (6 Seiten auf 1 DIN A 4-Seite) vorstellen zu können.

 

Dieter Riefler schrieb ich dazu: Wenn man zurückschaut, war ich mit dem Riefler-Thema laaaange Zeit sehr verzweifelt. Auch weil ich ja Null-Komm-Null Ahnung von Riefler-Uhren hatte. So sind ja auch die 7 Forschungsspots (s.u.) entstanden, mit denen ich mich detailliert in das jeweilige Thema hinein „gefressen“ habe. So kann man ja auch an der Stoffsammlung zum Forschungsspot Nr. 6, die ich Ihnen heute geschickt habe, sehen, dass ich tatsächlich schon viel geforscht und gedacht habe. Wenn ich das jetzt betrachte, bin ich immer selbst erstaunt. Nachdem das ganze Riefler-Thema sehr lange Zeit so unglaublich zäh und anstrengend für mich war, gab es irgendwann den Punkt, wo ich beschlossen habe, dass ich mit meinem jetzigen Wissen, das Thema Riefler wissenschaftlich detailliert aufarbeiten will. Halt etwas zu machen, was es in dieser Form nicht gibt. Es gilt ja  ;-)))  

Wissenschaftler schreiben nicht für denjenigen, die es lesen wollen, sondern für sich selbst und es ist Ihnen vollkommen egal, ob es nun gelesen wird - oder nicht.

Wobei ich mir natürlich schon sehr wünsche, dass Ihr Band 5 auch gerne lesen und haben möchtet. :-) Das war in der Tat bei allen PPU-Büchern mein Thema. Es hat nur dann „geflutscht“, wenn es mich selbst interessiert hat. Dazu zählen sämtliche Forschungsspot-Themen. Denn wie die Entwicklung der Federkrafthemmung von 1889 bis 1907 im Detail verlaufen ist, darüber gibt es keine Informationen bzw. Literatur. Das wird genauso sein bei dem Forschungsspot Nr. 4 zur Werkentwicklung, da werden einzelne Werke, wie „0“, „00“, No. 1 und auch das Werk der No. 8 noch eine bedeutende Rolle spielen.

 

So hat mich auch eine Mail eines mir persönlich unbekannten PPU-Buchreihe-Liebhabers zum Probe-Copyshop-Band 5 mit 360 (von vermutlich 640) Seiten sehr gefreut, die ich insofern hier deutlich gekürzt zitiere:

 

Lieber Herr Ermert !

heute muss ich endlich die Zeit finden, um Ihnen meine Bemerkungen zum Copy Shop Band zu schreiben. … Nun zu meinen Bemerkungen: Grundsätzlich kann ich bemerken, eine wunderbare Arbeit. Was Sie uns da als „Draft“ vorstellen, wäre für die anderen Autoren, ein fast fertiges Werk. … Ich weiß auch, dass es ungemein viel Arbeit und Freizeitverlust für Sie bedeutet. Wenn Sie jedoch ehrlich sind, dann machen Sie diese Arbeit doch sehr gerne. Es macht Ihnen einfach Spaß, zu recherchieren. Sie sind außerdem derart kritisch bei Ihren Recherchen und dem strukturellen Aufbau, dass es jedem nur sehr schwer fällt, eine andere Idee zu entwickeln. … Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass es sehr schwierig ist, die ohnehin schon komplizierten Recherchen durchzuführen, und dann auch noch ein System zu finden, welches schlüssig ist und nicht nur auf Wiederholungen aus anderen vorhandenen Büchern basiert. Man kann Ihnen nur gratulieren, zu den uns übergebenen Auszügen des Bandes 5. Ich habe mir es auch viel leichter vorgestellt, eine Bewertung vorzunehmen. Das würde mir nur gelingen, wenn ich einen echten Vergleich hätte. Den gibt es aber nicht. Viele der als „Standardwerke“ bezeichneten Uhrenbücher verdienen nicht ansatzweise diesen Ausdruck. Ihre Bände kann man aber als Standardwerke bezeichnen.

 

Nun zurück zum Copy Shop Band.

Was Riefler betrifft, da gibt es halt die beiden Auflagen „Riefler-Präzisionspendeluhren “ von Dieter Riefler. Ich finde diese Bücher prinzipiell auch sehr gut. Aber was Sie uns vorstellen, ist doch noch ein zusätzlicher Quantensprung. Die Fülle an Informationen bringt bestimmt alle Uhrenliebhaber ins Schwärmen. Der Bezug zu Neher ist auch ganz toll. Einfach sehr wichtig, das Thema näher zu beleuchten. Dass „Riefler“ zwangläufig sehr anstrengend ist , das liegt aber an der Art der Uhren selbst. Riefler ist aus meiner Sicht nicht als Uhrmacher zu sehen, er war ein Unternehmer, der sehr daran interessiert war, die Uhren nach wissenschaftlichen Kriterien, zu bauen. Man muß Riefler im Zusammenhang mit Strasser sehen. Beide waren auf unterschiedliche Art einfach nur genial. … Auch der Gedanke mit dem „Buch im Buch“ ist für mich eine geniale Idee. Ich wäre auf diese Darstellungsweise überhaupt nicht gekommen, dieses schwierige Riefler Kapitel, so gut einzubinden. Besonders gut finde ich, dass die „Forschungen“ auch als solche bezeichnet werden. Das ist vor allem wichtig, damit der Leser weiß, welche Dinge noch nicht in der einschlägigen Literatur zu finden sind. Das sind ja die wirklichen Neuigkeiten. Durch diese Herangehensweise besteht für den Leser die Möglichkeit, selbst weitere Dinge über dieses Thema zu recherchieren. Ich glaube, Sie sollten sich auch nicht zu große Gedanken über Wiederholungen aus anderen Veröffentlichungen machen. Wichtiger ist, dass die sogenannten Wiederholungen, ganz einfach zum restlichen Text passen. Ich kann sehr gut mit Wiederholungen leben, wenn mir diese das Heraussuchen anderer Quellen erspart. Besonders gut gefallen mir auch die sehr informativen Bilder. Diese helfen sehr gut, die eigenen Uhren bzw. die in anderen Literaturquellen untereinander zu vergleichen. … Seien sie gewiss, über diese von Ihnen geschriebenen Bände werden noch ganz viele Sammlergenerationen reden und die Bände benutzen. Leider sind die Bände dann nicht mehr zu beziehen. …

Liebe Grüße

 

Letzteres könnte leicht auch für Band 5 passieren, weil ich vermutlich Ende des Jahres, wenn ich den Band 5 bezüglich der Fertigung weitgehend überblicken kann, versuchen werde, den Band 5-Bezug durch eine nochmalige Preisanpassung weiter zu "limitieren". Sämtliche bisherigen Besteller von Standard-Ausgaben sind dabei ausgenommen = preislich geschützt, auch wenn die Seitenzahl von 608 auf 640 steigen würde. Das bin ich meinen treuen PPU-Buch-Fans schuldig. :-)

 

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27.06.2018 

Die "Forschungsspots" 5 + 7  sind nun auch im Erstentwurf fertig gestellt. Insgesamt werden es ja sieben werden -->

  1. Forschungsspot: - entfällt
  2. Forschungsspot: Untersuchung der Zifferblattgestaltung der Riefler-Uhren von 1890 bis 1965
  3. Forschungsspot: Zu den Gehäusetypen
  4. Forschungsspot: Die Werkentwicklung einschließlich der Darstellungen und Zeichnungen in den Riefler-Broschüren sowie dem anfänglichen Rohwerke-Fremdbezug
  5. Forschungsspot: Die Entwicklung der Werktragestühle
  6. Forschungsspot: Entwicklung der freien Federkrafthemmung von 1889 bis 1929 – einschließlich der Betrachtung der Einstellwinkel der Ankerpalettenstifte, der Pendelfederstärke und des notwendigen Antriebsgewichtes  
  7. Forschungsspot: Die Art und Befestigung des Werktragestuhls (und des Gehäuses) an der Wand von 1889 bis 1965

Das geht relativ fix, weil ich mich mit so einem Thema in toto schon etwa zwei Jahre beschäftigt habe. Gemacht habe ich diese Forschungsspots, um in das Neuland Riefler im Detail hineinzukommen und in der Materie „schlau zu werden“. Jetzt muss ich halt nur alles wiederfinden, final denken und dann halt "aufs Papier" bringen.

 

Gerade zu letzterem Forschungsspots hatte mich interessiert, ob auch "Riefler-Profis" damit für sich neue Erkenntnisse gewinnen können und habe zwei angesprochen. Beide antworteten unisono: "Ja, es ist Neues dabei". :-) Einer schrieb:  

„ja, das ist absolut neu für mich. Deshalb schreibe ich dir ja, dass es für den überwiegenden Teil der Riefler-Fans etwas Neues ist. Denn objektiv betrachtet, hat jeder der als Uhrmacher/Sammler eine Riefler zerlegen durfte/musste, deren 5 bis maximal 20 Stück auf den Tisch gehabt. Und bei den meisten ging es darum die Uhr zu reparieren und wieder auszuliefern. Da bleibt keine Zeit für eine echte belastbare Dokumentation. Es fällt sicher die eine oder andere Besonderheit oder Abweichung zu den vorherigen reparierten Riefler Uhren auf, aber damit ist man auch nicht in der Lage Zusammenhänge zu erstellen, wie sie die dir auf Grund deiner Forschungsarbeit, mit Unterstützung der vielen Bilder, unterschiedlichster Riefler Uhren gelungen ist. Es kann natürlich sein, dass der eine oder andere eine Uhr mit der Zweier-Befestigung gesehen hat, aber auch hierbei ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, da eine Uhr zum Reparieren bestenfalls mit der Werkhalteplatte weitergegeben wird. Und ob damals als die Sternwarten und Institute leergeräumt wurden, auch immer die Wandbefestigung mit abmontiert wurde, ist auch zu hinterfragen.

 

Das sind nämlich Details, die auf den ersten Blick, so unscheinbar und für manche sogar unwichtig erscheinen, jedoch einen maßgeblichen Beitrag zum Erfolg des Systems "Riefler" beigetragen hat. "

 

22.06.2018 

„Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“: Die erste Lektorat/Korrektorat-Runde von Band 5-Teilen ist abgeschlossen. Der Änderungsaufwand ist deshalb so groß und zeitintensiv, weil ich ja keine Publishing Software nutze und so jede Word-Seite bis ins Detail und aufs Kleinste per Hand layouten muss. Aber man gönnte sich ja sonst nichts.

 

Die Inhaltsverzeichnisse von Band 5 und Band 6 habe ich nun auch angepasst. Bei Band 5 werde ich erst einmal die Linie verfolgen, ggf. einen "Über-Kawentsmann" von bis zu 640 Seiten zu realisieren. Dabei würde ich den Preis der Standard-Exemplare nicht erhöhen. Bei der Luxus-Ausgabe behalte ich mir eine kleine Erhöhung bei Bestellungen ab 1. Oktober 2018 vor, damit diese Bände auch wirklich  "Luxus" bleiben. :-)

 

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14.06.2018 

Erfreulicherweise haben auch schon die äußerst notwendigen Verbesserungs-Arbeiten an den von mir bisher fertiggestellten über 300 Seiten begonnen. So haben mir als Lektor Christian Pfeiffer-Belli sowie als Korrektorat Doris und Gerth Herold zahlreiche Änderungswünsche geschickt, die ich aktuell einarbeite. So hat beispielsweise das Ehepaar Herold "unendlich viele" Tipp-Fehler im Inhaltsverzeichnis entdeckt. Unbelievable, aber es zeugt davon, dass man = ich mit der Zeit „betriebsblind“ ist/wird. :-( Es wird aber dauern, bis die geänderte Version online steht, weil das immer sehr viel Aufwand ist und ja auch die Änderungen in den Überschriften der jeweiligen Textbausteine erfolgen müssen.

 

Ohne diese sehr zeitaufwändige und mühevolle Arbeit des Lektorat-/Korrektorat-Teams wäre niemals eine entsprechende Qualität zu erzielen. Diese Mühen sind – speziell wegen der komplexen Themen – unbezahlbar. Christian Voigt wird ja auch noch als Lektor mit dazu stoßen. insofern bin ich dem Team für die idealistische Arbeit unendlich dankbar.

 

Ich muss aber auch erwähnen, dass ich den Wünschen „Nicht-PPU-Themen“, beispielsweise den Julien Le Roy-Part, herauszunehmen, nicht gefolgt bind. Es bleibt bei der inhaltlichen Struktur, so wie ich es auch bei der Einführung und Zielsetzung von Band 5 eingangs geschrieben habe. Auch war es mir aufgrund der komplexen Struktur (s. auch unten beim Statement am 28.05.2018) nicht möglich, stärker optische Lektorat-Änderungswünsche im umfangreichen Riefler-Teil Sigmund Riefler –  seine Erfindungen und seine Uhrentechnik umzusetzen. Ich habe dies ja immer wieder thematisiert (s.a. die Anmerkung vorne beim Inhaltsverzeichnis von Band 5), weil ich bewusst diesen Weg gegangen bin  (aus "Einführung/Grundlagen zu diesem Abschnitt").  > 

So erschien es notwendig, auch diese Broschüre im „Original“ in diesen Riefler-Teil zu übernehmen. Einzig die Reihenfolge der Aussagen in der Riefler-Broschüre lässt das Potential nicht so recht erkennen. Insofern wurden Rieflers Aussagen in eine neue Struktur überführt, d.h. ausschnittsweise Teile neuen Kapiteln zugeordnet, wie  

  • Anmerkungen von Siegmund Riefler zur astronomischen Präzisionspendeluhr (1894)

  • Generelles zu Rieflers Uhren

  • Die Riefler-Hemmungen

  • Die Riefler-Pendel

  • Die Aufstellung und Regulierung der Uhr

  • Zeitdienst-Anlagen für Sternwarten.

  • Technische Einrichtungen an und zu den Uhren bzw. Werken

  • Die Präcisionsuhren dieses Systemes mit elektrischem Minuten-Contact (Neher Söhne Uhren)

  • Die Präcisionsthurmuhren dieses Systemes (dto.)

Der Inhalt der Broschüre von 1894 ist somit zwar vollständig „transferiert“, wird aber mit der Broschüre von 1907 und anderen Büchern themenmäßig verbunden, so dass auf Anhieb das jeweilige Thema zu finden und umfassend betrachtet werden kann.

Was zwangsläufig zu etlichen Text-, aber auch (scheinbar vielen) Abbildungsredundanzen führt. Wobei es bei letzteren schon feine Änderungen gibt, auf die ich ja aufmerksam machen will. Was aber auch ein ständiges Hin- und Her-Blättern im noch um das Doppelte auf 640 Seiten wachsenden Band 5 vermeidet. Auch scheint mir bei Zitatteilen technisch die optische Einheitlichkeit trotz eingebetteter „Text-Bilder“, die natürlich im Layout nicht geändert werden können (weil kein Fließtext gegeben ist), gut gelungen zu sein. Aber lasst Euch überraschen. Ich bin überzeugt davon, dass es viel Neues zu entdecken gibt, wobei dieser spezielle Riefler-Teil keine „leichte Kost“ ist. Auch weil oft sprachlich die Zeit vor 1900 gegeben ist. Aber schon früher habe ich geschrieben, dass meine PPU-Bücher primär als Nachschlagewerk dienen sollen. Deshalb auch das sehr detaillierte Inhaltsverzeichnis von Band 5.

 

Dieter Riefler liest auch, wie er mir schreibt, mit Begeisterung in dem Band 5-Ausschnitte-Probebuch  (die nunmehr komplett ausgeliefert sind) > „Bin noch fest am Lesen Ihres tollen Probedrucks.  … Ich danke Ihnen für die Super-Arbeit.“ Er ist auch einverstanden mit meinen Überlegungen zum Beginn der uhrentechnischen Fertigung bei der Fa. Clemens Riefler in Nesselwang. Denn dazu gibt es nichts in Dieter Rieflers Buch. Was auch verständlich ist, denn Dieter Riefler schreibt mir: „Leider ist die Sigmund-Wohnung nach seinem Tod 1912 aufgelöst worden ohne die für uns heute wichtigen Unterlagen zu sichern und nach Nesselwang zu bringen in`s Archiv. Was soll`s, vorbei ist leider vorbei.“ Da aber auch diese Zeit wesentlich bei einer Gesamtbetrachtung der Riefler'schen-Uhrenfertigung ist, wird es von mir einen kleinen Part Zur uhrentechnischen Fertigungsentwicklung in Nesselwang“ bei Sigmund Riefler – seine Entwicklung zum begnadeten Konstrukteur von Präzisonspendeluhren geben.

 

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09.06.2018

Hier einige Rückmeldungen (wörtliche Zitate) von den Beziehern der 380-seitigen Copyshop-„Band 5-Ausschnitte-Probebücher:

"Der gesamte Riefler Teil ist logisch aufgebaut, auch die von Dir avisierten Forschungsspots passen sich an. Die langen Passagen aus den verschiedenen Riefler Broschüren oder Aufsätzen sind an sinnvoller Stelle [und sind gut zu lesen, da Du Wesentliches durch andere Schrift/Fettdruck (dann im Text) hervorgehoben hast]. Auch der Schluss des Kapitels mit den Patenten und der Betrachtung Rieflers „von außen“ verspricht interessant zu sein. Insgesamt meine ich, dass Du mit der von Dir gefundenen Inhaltsstruktur den richtigen Weg gehst.

 

Das Resümee vorab: Das ist richtig gut gelungen. Man merkt, dass Du Routine und Souveränität beim Schreiben Deines Lebenswerks erlangt hast. Und das fliesst jetzt nur so aus der Feder (hat man als Leser den Eindruck...). Die Aufteilung auf die verschiedenen Elemente der Riefleruhren ist prima gelungen und auch die Reihenfolge sehr gut. Da kann man schon heute sagen, Dein Werk wird das künftige Standardwerk zu Riefler.

 

Nach Lektüre des Copyshop-Bandes 5 habe ich mir den D. Riefler noch einmal angesehen. Also: Dein Opus geht wesentlich über das bisher Publizierte hinaus. Durch die von Dir gewählte Form mit vielen wörtlichen Passagen aus Rieflers Originalschriften ist eine ganz andere, sehr angenehme Authentizität gegeben. Die eingepassten Kopien der Originale sind allesamt interessant und verstärken das Vorgesagte noch. Wenn dann Deine Forschungsspots dazukommen: dann liegt eine wirklich profunde Darstellung des Werkes von S. Riefler vor. Einen Eindruck von Deiner originären Forschung erhält man im Abschnitt ab S. 313ff. Die Darstellung der anderen Uhrmacher passt durchaus zu Bd 5, setzt sie doch Bd 1-4 folgerichtig fort! Es gibt eben Uhrmacher, die wichtig und noch nicht behandelt sind. Hipp, Krille, Bröcking, Knoblich, Dencker, Kittel - alles berühmte Namen, die in Deiner „Saga“ nicht fehlen sollten. Genauso verhält es sich mit den Österreichern! Also zielt das auf Bd 5 und 6, und das ist gut so!

 

Nein, das ist mitnichten ein allgemeines Riefler-Wissen [Anm.: Ging um eine fachliche Frage zu einem Forschungsspot]. Wenn man sich das bisher von Riefler veröffentlichte Material ansieht, dann ist es bis auf einige Bilder dennoch so gehalten, dass die "Riefler-Glorifizierung" angefacht bleibt. Alleine mit deinen Forschungsspots hast du schon mehr neues zusammengetragen als "Dieter Riefler" in seinen beiden Büchern zusammen veröffentlicht hat. Für den, der sich nur für den Namen Riefler interessiert mag es ja toll sein, aber als PPU-Technikbegeisterter bringen "schöne Bilder" ohne Aussagekraft sehr wenig. Du gehst da einen komplett anderen Weg. Die Forschungsspots sind für mich das wirklich wichtige, denn damit bekomme ich einen Einblick in die Riefler-Entwicklungsgeschichte. Idealerweise werden deine Forschungsspots noch von bereits angekündigten 27 Uhrenbeschreibungen untermalt. Noch einmal deutlich, du bist meiner Meinung nach, auf den richtigen Weg ein Riefler-Buch zu machen, welches eine wirkliche Aussagekraft hat und echte neue Informationen beinhaltet.

 

Also: Aus meiner Sicht kann die inhaltliche Struktur so bleiben. Dein Plan, weitere Uhrmacher in das Gesamtwerk zu inkludieren, ist folgerichtig. Der Bd 5 ist schon in der vorliegenden Form ein echter Ermert - ich freue mich auf die Abschnitte, die bisher nur im Inhaltsverzeichnis auftauchen. Eventuelle Wiederholungen sind unwichtig, sie ersparen das Umherblättern. Der Band 5 wird nicht mit den Büchern von D. Riefler zu vergleichen sein, schon vom Umfang her, erst recht nicht inhaltlich, Du tauchst viel tiefer in die Materie ein - abgesehen davon, dass inzwischen einiges aufgetaucht ist oder bekannt wurde, dass bei Erscheinen der Bände von D. Riefler nicht bekannt war. Du befindest Dich sooooo richtig auf Deinem Weg.

 

Zu deiner Mail mit der Anlage [Anm.: Neher Söhne-Erläuterungen]: Die ist sehr gut und sehr logisch, anhand deiner "Beweisführung" aufgebaut. Ich behaupte, es wird dir niemand widersprechen, da dieses Wissen um die Fa. Neher und ihre Verbindung zu Riefler, besonders in der Anfangszeit von Riefler, erst durch dich bekannt geworden ist. Es sei denn jemand findet im Archiv noch Unterlagen zu den Verbindungen zu Neher und auch nach Glashütte.

 

Aber meiner Meinung nach ist es unbestritten dass Riefler damals ein sehr gutes Produkt auf den Markt gebracht hat und der Ruhm gerechtfertigt ist, aber aus heutiger Betrachtung eher die historischen und technischen Gesichtspunkte im Vordergrund sein sollen, so wie du es ge- und beschrieben hast.

 

Zu dem Copyshop Band: Das Buch ist wie alle deine Bücher gut aufgebaut. Mir gefällt auch besonders die Tatsache, dass es nicht eine Monografie von Riefler wird, auch wenn er das Hauptbestandteil des Buches ist, sondern dass auch andere wichtige und spannende Informationen zu Hemmungen und anderen PPU-Hersteller vorhanden sind. Auch sehr gut gefällt mir die Einführung zum Thema Riefler, was du damit erreichen wolltest und wie deine Gedanken waren, die bei dir angelaufene Informationsflut, in ein informatives, mit neuen historischen Fakten und Erkenntnissen zu gestallten. Besonders gefallen hat mir aber auch die Tatsache, dass die Thematik Riefler, eben kritisch und distanziert (Hubschrauberblick) und damit unparteiisch bearbeitet worden ist."

 

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02.06.2018

Als nächste Band 5-Arbeiten sind diese Themen geplant -->  

  • Forschungsspot: Die Entwicklung der Werktragestühle

  • Forschungsspot: Die Art und Befestigung des Werktragestuhls (und damit des Gehäuses) an der Wand von 1889 bis 1942

Denn vermutlich ist nicht vielen bekannt, dass nach Sigmund Riefler der gusseiserne Tragestuhl Standard war. Nicht, wie vielfach durch die Uhren No. 1 + 3 angenommen, der Messing-Tragestuhl. So schreibt Riefler in seiner Broschüre von 1894:  "Die Werke sind auf kräftigen, vergoldeten Gusseisenträgern befestigt, mit welchen sie an in die Mauerwand einzugypsenden eisernen Trägerplatten unabhängig vom Gehäuse festgeschraubt werden. In dem Gusseisenträger angebrachte Regulirschrauben ermöglichen die Horizontaleinstellung des Werkes. Diese ist erreicht, wenn eine auf die Lagersteine des Echappements aufgesetzte Libelle einspielt." Was letztlich bis zum Fertigungsende im Jahr 1965 so geblieben ist, auch wenn es - möglicherweise auf Kundenwunsch - diverse Uhren mit Messingtragestühlen gab/gibt.

 

Dass aber die Entwicklung der Werkträger besonders fulminante Änderungen in der Zeit von 1889 bis 1907 erfuhr, wurde bisher nicht betrachtet. Auch nicht, dass die Befestigung des Werkträger und des Gehäuses an der Wand drei  große Stufen hatte, wie man aus Zeichnungen in der Riefler-Literatur von 1894, 1904 und 1907 entnehmen kann. Oft ist nur der Werkträger von 1907 bekannt, der im Riefler-Buch (2. Auflage) in der Zeichnung 85 (Seite 71) gezeigt wird. Dieser hatte dann die von mir so genannte Dreier-Befestigungs“-Technik, die es bis zum Ende der Uhrenfertigung bei Cl. Riefler gab. Im Detail zu sehen in den Zeichnungen 155 + 156 (Seite 116 ebd.). Dass es aber ab etwa 1892 eine Befestigung mit einem zentralem Zapfen gab, die dann ab etwa 1896 bis etwa 1907 von einer von mir so genannte (vertikalen) „Zweier-Befestigungs“-Technik abgelöst wurde, steht bei Dieter Riefler nicht. Die letztere Lösung brachte dann aber auch – neben der oben von Riefler beschriebenen horizontalen Regulierung mit drei Schrauben in der Rückwand des Werkträgers (horizontal ist gemeint unten am Werk, um das Echappement der Federkrafthemmung in die Waage zu bringen) – die Technik der seitlich-vertikalen Regulierung des Werkträgers mittels zwei langer Schrauben unten in den Werkträger-Fingern. Vom Verfasser erstmalig original gefunden bei der Riefler-Uhr No. 31 von 1897.

 

So ist es erfreulich, dass die aktuelle, nun Ex-Crott'sche Neher Söhne-PPU vom Typ No. 16 diese „Zweier-Befestigungs“-Technik hat und diese "live und in Farbe" in Fotos gezeigt werden kann. Ansonsten findet man sie nur versteckt in der Zeichnung der Riefler-Broschüre von 1907 unter „Die Aufstellung und Regulierung der Uhr mit staubdichtem Gehäuse“. Dazu mehr bei dem zweiten oben angesprochen Forschungsspot. Darüber zu berichten ist reichlich aufwändig, aber es zeigt nur so deutlich den "Kampf" von Sigmund Riefler auch die Werk-/Gehäuseaufhängung bestmöglich den Anforderungen an die höchste Ganggenauigkeit anzupassen. Wobei Riefler  auch hier auf früheren Erfahrungen aufsetzte und diese in seinem ingenieurmäßigen Sinne modifizierte. So hat beispielsweise bereits Johann Georg Repsold, Hamburg, um 1826/28 die Werk- und Gehäuseaufhängung getrennt. Repsold arbeitete mit bedeutenden Astronomen zusammen und wusste insofern von diesen, was notwendig war. Siehe Band 2, u.a. Seite 323. Die finale Riefler-Lösung von 1907 beinhaltete auch Änderungen, die durch den ab 1903/4 gegebenen neuen elektrischen Werkaufzug erforderlich wurden.

 

Soweit der neueste Bericht. Jetzt wird es vermutlich etwas still von meiner Seite, weil ich „worken“ muss. Übrigens gab es bisher keine Band 5-Kündigung, die Basis für die Fertigung von Band 5 ist somit weiterhin gegeben.

 

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28.05.2018 

"In the heat of the day" oder "David gegen Goliath": Der "Moloch" Riefler ist kaum zu bändigen. Nach einer analytischen und sorgfältigen, bewertenden Kürzung der gedachten Seitenzahlen etlicher Riefler-Kapitel lautet die erschreckende Erkenntnis für Band 5 --> dennoch 732 Seiten!!  :-(  Also wurde eine weitere analoge Reduzierungsrunde vorgenommen. Jetzt sind es erwartete 640 Seiten. Immer noch 32 Seiten zu viel gegenüber dem eigentlich geplantem Band-Umfang von 608 Seiten.  :-(  Ich lasse es erst einmal in dem Umfang von 640 Seiten so stehen, bis ich die m.E. wesentlichsten Kapitel = die Forschungsspots geschrieben habe.

 

Durch die erneute Betrachtung habe ich auch ein prima Gefühl, dass die im letzten Jahr mühsam herausgearbeitete und dann gewählte Struktur des Riefler-Teils doch sehr "tragend" = passend und sprechend ist und auch viel Transparenz für den Nutzer mit der gewählten Inhaltsübersicht hergibt. :-)) Auch wenn es eine ohne Zweifel komplexe Struktur mit der gemixten Zitatform von Riefler-Broschüren (inkl. Wiederholungen) und anderen Büchern sowie den neuen Recherchen und Erkenntnissen ist, die bisher in keinem Uhrenbuch genutzt wurde. Und schon deshalb keinen tradierten Buch-Machen-Weg ergab. Ist halt angelehnt an dem Weg von Sigmund Riefler, der auch von den seinerzeit üblichen Standards abwich und vermutlich nur deshalb etwas so Großes schaffen konnte. Denn wie schreibt er am 1. März 1890688: "Um also eine vollkommene Freiheit der Unruheschwingungen zu erzielen, musste ich vor Allem das bisher geltende Prinzip der Kraftübertragung auf die Unruhe verlassen und einen anderen Weg wählen, um deren Schwingungen die nöthige Kraftzufuhr zu ertheilen."  ;-))

 

Zudem gehen die PPU-Bücher ja an Kenner, die sich in die Materie hineindenken können. Übrigens, auch wenn es eine sehr korrekte und überaus detaillierte Quellenangabe in Band 5 gibt, die ansonsten nirgends in Uhrenbüchern zu finden ist - auch nicht bei Dieter Riefler148 -, wurde bewusst überwiegend keine Heraushebung der Zitate, z.B. durch eine andere Schriftart oder ein Kursiv-Schreiben, vorgenommen. Es soll ein harmonischer Text im "look and feel" sein, wo die Urheber, seien es Sigmund Riefler, Dieter Riefler, der Verfasser usw. einheitlich textlich eingebettet sind. Natürlich sind die zitierten Texte nicht nur durch die Quellenangaben zu erkennen, sondern auch durch die wörtliche Übernahme des „alt-teutschen“ Textes.

 

Die Hochrechnung der Seitenanzahl für Band 6 ergibt "milde"  358 Seiten, also ein im Umfang kleineres und auch preiswerteres Buch von vermutlich 368 Seiten. So wäre es denkbar, dass man die offenen 32 Seiten aus Band 5 auch hier als Anhang zu Band 5  bringen könnte. Wenn man nicht den Riefler-Band 5  mit 640 Seiten als "Ober-Kawenzmann" der PPU-Buchreihe fertigen würde ... :-) Bei Herausrechnung der Seiten-Anzahl von 80 für die Nicht-Riefler-Teile bliebe ein "stolzes" Riefler-Buch von 560 Seiten!!

 

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27.05.2018 

So sind die Gegensätze bezüglich des Wechsels von meinen bisherigen detaillierten News-Mails auf diese Band 5-News.htm =

So ?-->

Hallo Herr Ermert, das finde ich etwas schade, denn ich hab mich über jede Infomail gefreut und so ist die Vorfreude auf Band 5 (und jetzt 6) stetig gestiegen ;-)

Oder so ? -->

Guten Abend lieber Herr Ermert, das ist eine sehr gute Idee eine www mit Informationen einzurichten! Da gibt es gute Informationen und spart Arbeit und Zeit.

Zeit ist richtig. Gute Infos aber ohne Bilder??? Weiß nicht, denn die werde ich hier nicht einstellen, weil zu aufwändig. Fakt ist aber, dass viele meine Mails nicht wirklich gelesen haben. Ich werde 'mal beobachten, wie sich die Nutzung dieser htm über die Zeit entwickelt. Ggf. mich halt per Mail für Informationen kontakten. Ich habe ja jetzt mehr Zeit. Wirklich - oder doch nicht ? Muss mich doch um Band 5 kümmern. :-( od. :-) ?

 

Auch die Inhaltsverzeichnisse von Band 5 und Band 6 sind nun in einer ersten Fassung online. Änderungen bleiben vorbehalten. --

 

Erfreulich: Die bei Auktionen Dr. Crott versteigerte Neher Söhne PPU vom Typ No. 16 von 1891/92 hat eine frühe Werkträger-/ Gehäuse-Aufhängung, die somit zum ersten Mal beim --> Forschungsspot: Die Art und Befestigung des Werktragestuhls (und damit des Gehäuses) an der Wand von 1889 bis 1942 gezeigt werden kann. Hier ist es so, wie kurz bei der Einführung und Zielsetzung angedeutet und von Sigmund Riefler in seiner Broschüre von 1894 genau beschrieben, das Gehäuse NOCH NICHT wie später in der Riefler-Broschüre von 1907 vom Werkträger getrennt ist und mit der neuartigen Aufhängung primär eine minimale Justage des Gehäuses mitsamt Werkträger erfolgen kann. Diese Lösung bei dem zu den Riefler’schen  gänzlich anderen gusseisernen Werkträger von Neher Söhne zeigt wieder einmal die (Fertigungs-)Nähe von Riefler und den Neher Söhnen. Denkbar ist sogar, dass es sich hier um einen Prototyp der Aufhängung handelt, denn die Riefler-Uhren No. 1 + 3 hatten diese Lösung nicht.

 

25.05.2018 

10 der 20 bestellten 380-seitigen Band 5-Ausschnitte-Probebücher wurden vom Copyshop fertiggestellt und versandt. Die restlichen folgen nächste Woche.

 

24. + 25.05.2018 

Das geänderte Vorwort zu Band 5 und dto. auch die Einführung und Zielsetzung von Band 5 sind online. Ebenso die geänderte Information zur Buchreihe.

 

23.05.2018 

Mit Mail an die Band 5-Anzahler und den kompletten Kreis der Doppel-Band 2/4-Bezieher wurde einerseits auf die Gegebenheiten durch die am 25.5.18 in Kraft tretende Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) --> hier hingewiesen, andererseits der neue PPU-Buchreihe-Weg mit Band 5 (+ Band 6) --> hier (s.u.) vorgestellt. Die Seitenanzahl und die Konditionen von Band 5 bleiben dabei wie bisher. Den Band 5-Anzahlern wurde erneut eine Stornierung der betreffenden Bestellung mit einer kompletten Erstattung der Anzahlung bei einer zeitlichen Limitierung bis 30. Juni 2018 angeboten.

 

18.05.2018 

Mit Mail an die Band 5-Anzahler wurde darauf hingewiesen, dass aufgrund des Informationsumfangs des Rieflers-Teils Band 5 nicht mit dem bisher vorgesehenen Inhalt erscheinen kann. Deshalb wurden die bisherigen Bestellungen formal gekündigt und ein kostenfreier Rücktritt mit  Rückzahlung des kompletten Anzahlungsbetrages angeboten.

 

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PS: Noch eine Wort zur Transport-Logistik. Doris und Gerth Herold haben einen besonders stabilen Versandkarton ausgewählt. Sollte wider Erwarten etwas mit der Lieferung nicht in Ordnung sein, bitte ich den Versandbuchhandel umgehend zu informieren, damit ggf. ein Buch-Austausch erfolgen kann. Bitte aber Verpackungsschäden sofort beim Logistik-Unternehmen reklamieren, dazu das Buch im Beisein auspacken (geht ja im wahrsten Sinne des Wortes ratz-fatz) und in geeigneter Form auch den Schaden dokumentieren (möglichst Fotos, aber auch durch ein Statement des Logistik-Mitarbeiters). Ich bitte darum, in solchen Schadensfällen das Buch NICHT anzunehmen. Danke.